Ein Jahr Nordamerika  mit dem eigenen Expeditionsmobil - auch abseits der üblichen Touristenpfade durch Kanada und die USA

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USA: Montana und Wyoming

(© CPL - 28. September 2009)

Zu diesem Gebiet findet Ihr auch einen neueren Reisebericht auf unserer eu-Seite: Montana und Wyoming 2012

Als erstes fahren wir zum Glacier Nationalpark. Die Berglandschaft der Rocky Mountains hier ist toll.
Allerdings dĂŒrfen wir die Hauptdurchgangsstraße durch den Park nicht fahren; sie ist nur fĂŒr Fahrzeuge
bis 21 Fuß LĂ€nge zugelassen. Wahrscheinlich hĂ€tten wir die Strecke trotzdem fahren können, diese
BeschrĂ€nkung entspringt dem ĂŒberhohen Sicherheitsdenken der Amis. Schon Gebirgsstraßen, die bei uns
ganz normal sind und auch niemandem Probleme bereiten,
werden als „narrow, winding road“ bezeichnet – „Use only with caution!“ DarĂŒber hinaus hatte die
Umgehungsstraße um den Park herum, die wir dann gefahren sind, ebenfalls eine 21 Fuß-Begrenzung,
ließ sich aber völlig problemlos fahren.




Vom Glacier NP aus fahren wir in sĂŒdlicher Richtung durch die Rocky Mountains auf der
sehr schönen Nebenstraße Montana 83. Kurz vor der Grenze zu Wyoming noch ein wenig Wildwestfeeling.
Die kleinen Orte Nevada City und Virginia City sind in etwa so erhalten geblieben wie zur GoldgrÀberzeit.





In West Yellowstone trifft uns der Schlag. Rummel und Touristengebabel ohne Ende.
Dabei hatten wir von anderen Travellern gehört, dass es gar nicht so schlimm sein soll.
Wie soll es hier erst in der Hochsaison aussehen? Erschwerend kommt hinzu, dass ein
Teil der Loopstraße gesperrt ist, was dazu fĂŒhrt, dass sich der Verkehr auf die offenen
Teile konzentriert. So rollen wir in einer nahezu endlosen Fahrzeugkarawane durch
den Park – der Verkehr staut sich, sobald ein Tier nur in der Ferne zu sehen ist – und
kĂ€mpfen an jeder SehenswĂŒrdigkeit um einen freien Parkplatz.



Trotzdem – zugegebenermaßen sind die Thermalgebiete mit ihren Geysiren, Schlammlöchern usw. beeindruckend.





Wir kĂŒrzen den geplanten Besuch drastisch ab.



Nach einer Übernachtung in einem National Forest an der sĂŒdlichen Parkgrenze
geht es in den Grand Teton NP, wo die VerhĂ€ltnisse natĂŒrlich Ă€hnlich sind, allerdings
nicht ganz so schlimm. Wir ĂŒbernachten wieder in einem National Forest an der
Parkgrenze und haben am nÀchsten Morgen die Gelegenheit, eine Bisonherde aus
nÀchster NÀhe zu beobachten und fotografieren.





Weiter geht die Fahrt auf der 191 nach SĂŒden, und schon bald
lassen wir das Gebiet der Rocky Mountains hinter uns.



Wir erreichen bei der Big Sandy Reserve in der NÀhe von Eden (East of Eden) offenes GelÀnde,
das dann mit den Schluchten der Flaming Gorge Recreation Area schon einen Vorgeschmack
auf die Landschaften Utahs und des SĂŒdwestens gibt. Sehr erfreulich ist auch die Tatsache,
dass mit einem Schlag nichts mehr los ist. Bei schönen StellplÀtzen hat man die Qual der Wahl.
Obwohl hier auf öffentlichem Land heftig gejagt wird, sieht man viel mehr Tiere
als in den zuletzt besuchten Nationalparks, so z.B. Gabelantilopen, Maultierhirsche,
Dickhornschafe sowie viele Vögel.






Der sĂŒdliche Teil der Flaming Gorge Recreation Area liegt schon in
Utah – zu diesem Bundesstaat mehr in unserem nĂ€chsten Bericht.

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