Ein Jahr Nordamerika  mit dem eigenen Expeditionsmobil - auch abseits der üblichen Touristenpfade durch Kanada und die USA

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Vancouver 2010

(© CPL - 14. Januar 2010)


Nein, es sind nicht die Olympischen Spiele, die uns nach Vancouver fĂĽhren,
diese finden erst im Februar statt.

Unsere Aufenthaltsgenehmigung fĂĽr die USA endet am 11. Januar 2010. Also heiĂźt es ausreisen! Unseren
ursprĂĽnglichen Plan, in die Karibik zu fliegen, legen wir schnell ad acta, da die Reisezeiten aus dem
SĂĽdwesten viel zu lang sind (16 Stunden und mehr!). Darauf haben wir keine Lust. Baja California
(Mexiko) war ebenfalls eine angedachte Alternative. Aber nicht nur die Seite des Auswärtigen Amtes,
sondern auch sehr viele Kanadier und Amerikaner, mit denen wir ins Gespräch kommen, weisen darauf hin,
dass dieser Bereich derzeit nicht sicher ist (Drogenbarone, Kleinkriminalität, Überfälle usw.). Schade,
denn hier hätte man gut einige Wochen im Winter am Strand (dieser fehlt uns schon sehr auf dieser Reise)
verbringen können.

Also recherchieren wir im Internet und buchen letztendlich ĂĽber ebookers.de (in Deutschland!!!) zu
konkurrenzlos gĂĽnstigen Konditionen zwei Air Canada FlĂĽge von Las Vegas nach Vancouver und zurĂĽck
inklusive Luxushotel, was sich im Nachhinein als Volltreffer erweist.

Zunächst einmal finden wir in Las Vegas aufgrund des Tipps von Sabine und Theo (siehe Links) den
Western RV-Park in Las Vegas Downtown, Fremont Street, hier zahlen wir fĂĽr full hook up $ 15/Tag (bei
unserem letzten Aufenthalt waren wir auf dem KOA, haben mehr als $ 40 gezahlt!!! Und dieser Platz war
sogar noch deutlich lauter als der Western RV Park). Auf diesem kleinen Platz fällt es uns leicht,
Kontakt mit einigen Nachbarn, die hier längere Zeit „wohnen“, aufzunehmen, aufgrund des Interesses an
unserem Fahrzeug ergeben sich auch Kontakte zur „Security“ und zum Management des entsprechenden
Hotels, so dass wir hoffen, dass wir den GroĂźen Wagen unbesorgt fĂĽr einige Tage hier stehen lassen
können.



Am Samstag 9. Januar fahren wir mit dem Taxi zum Mc Carren International Airport. Aufgrund des
Anschlages Weihnachten 2009 sind die Sicherheitskontrollen sehr aufwändig (inklusive Body-Scanner).

Mittags landen wir dann in Vancouver, die Einreise ist vollkommen unproblematisch. Wir fahren mit dem
Taxi zum Hotel – dies hätte, wie wir jetzt wissen, auch gut, schnell und preiswert mit dem Skytrain
erfolgen können.

Das gebuchte Pan Pacific Hotel erweist sich als eine der Top-Adressen in Vancouver. Die Lage ist
super, unser Zimmer mit Blick ĂĽber den Hafen ebenfalls.




Lediglich das (separat zu zahlende!) Internet lässt zu wünschen übrig. High Speed soll es sein,
aber trotz Netzwerkkabel (diesmal kein Wifi) erweist es sich als „lahme Ente“.



Wir nutzen die zwei zur Verfügung stehenden Tage zum „Sightseeing“. Das Wetter ist leider nicht so gut.
Wir fahren mit dem Skytrain (Tagespass fĂĽr $9) eine Runde um und durch die Stadt. Mit dem Seabus
(im Tagespass inbegriffen, was auch fĂĽr alle Busse gilt) fahren wir nach Nord-Vancouver, von wo man
einen guten Blick auf die Skyline der „City of Glass“ hat.




Chinatown (drittgrößte Nordamerikas) und Gastown mit der berühmten Steam Clock, den Geschäften und
Kneipen laufen wir zu FuĂź ab.




Am Dienstag, 12. Januar geht es dann zurĂĽck nach Las Vegas. FlĂĽge in die USA gehen von einem separaten
Terminal ab und werden besonders intensiv kontrolliert. Nahezu kein Handgepäck ist erlaubt. Die Hände
werden auf Sprengstoffkontakt hin untersucht. Schon recht zeitaufwändig – aber egal! Die große
Ăśberraschung ist dann die, dass die US-Zoll- und Immigration-Abfertigung bereits hier stattfindet.
Und obwohl wir zu diesem Officer erst nicht hinwollen, erweist sich der laut polternde Schwarze am
Schalter als Glücksgriff. „Germans with a Visa!!! – What’s that?“ „The US need money, and you spend
it here – that’s great.“ Ohne weitere Nachfrage seinerseits bzw. Insistieren unsererseits erhalten wir
weitere sechs Monate Aufenthaltserlaubnis für die Vereinigten Staaten. Volltreffer! So lässt sich auch
der anschlieĂźend etwas unruhige Flug nach Las Vegas gut ertragen. Und zu guter Letzt finden wir auch
den Großen Wagen absolut unversehrt und vollständig auf dem Western RV Park wieder vor.
Das zweite Halbjahr kann beginnen.

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