Ein Jahr Nordamerika  mit dem eigenen Expeditionsmobil - auch abseits der üblichen Touristenpfade durch Kanada und die USA

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USA: Arizona (Teil 1)

(© CPL - 11. Dezember 2009)

Erster Stopp in Arizona ist Bullhead City. Diesen Ort sind wir angefahren, da hier nach GPS ein
„Windshield Doctor“ zu finden ist, und wir haben einen Steinschlag vorne in der Windschutzscheibe abgekriegt,
den wir unbedingt reparieren lassen wollen. Das klappt auch problemlos.

Darüber hinaus eignet sich Bullhead City hervorragend, um Vorräte jeglicher Art von Treibstoff (wieder
deutlich preiswerter als in Kalifornien!) bis Lebensmittel zu ergänzen.

Mit Blick auf die auf der gegenĂĽberliegenden Flussseite in Nevada gelegenen Kasinos kann man fĂĽr relativ
kleines Geld auf dem kommunalen Campground Davis Camp Park direkt am Fluss ruhig ĂĽbernachten.



Da wir nun einmal bis hier gekommen sind, beschließen wir – entgegen unserer Planung – doch noch zum Grand
Canyon zu fahren. Auf der Interstate 40 geht es ĂĽber Williams zum Grand Canyon Nationalpark. Vor dem
Nationalpark liegt der Kaibab National Forest. Hier gibt es zahlreiche sehr attraktive Möglichkeiten, frei
zu ĂĽbernachten, speziell im Bereich um die Red Butte, so dass wir auch nochmals hierher zurĂĽckkehren.
Allerdings muss man zu dieser Jahreszeit nachts auch mit Frost rechnen.



Im Nationalpark angekommen zeigt sich, dass die Saison längst vorüber ist. Auf dem riesigen Mather Campground
verlieren sich einige wenige Camper in den einzelnen Loops.

Auch in diesem Nationalpark gibt es immer mehr Strecken, die nur mit einem Shuttle Bus zu erreichen sind.
Zu dieser Jahreszeit kein Problem, da nicht ĂĽberfĂĽllt.

Im Gegenteil erweist sich das System sogar als positiv. Bei einer Biketour zum Hermits Rest werden wir
nicht ständig von Fahrzeugen überholt, sondern alle 15 Minuten kommt ein Bus, das wars.



Trotz aller Einschränkungen ist der Grand Canyon Nationalpark nach wie vor unbedingt sehenswert und ein
Muss für jeden Besucher. Allerdings bleiben wir nicht länger hier, da die Temperaturen nachts rapide sinken
(bis auf minus 8 Grad im Kaibab National Forest).





Wir fahren noch den East Rim Drive bis zum Desert View (Campground hier schon lange geschlossen).

Zum Grand Canyon findet Ihr einen weiteren Bericht auf unserer eu-Seite.
Hier fahren wir diesmal eine Allradpiste zum Toroweap Overlook und werden durch eine traumhafte Aussicht belohnt.
Grenzbereich Utah - Arizona 2012



Es geht zum Cameron Trading Post (gute Einkaufsmöglichkeiten für Souvenirs – die Verkaufsstände der Indianer
entlang der Strecke sind nahezu alle geschlossen) und dann zum Coconino National Forest. Hier findet sich
eine sehr schöne Übernachtungsmöglichkeit, allerdings geht die Temperatur nachts bis auf fast 10 Grad minus
zurück. Am nächsten Tag besuchen wir das Wupatki National Monument. Zwar sind die Ruinen nicht mit
europäischen Maßstäben zu messen, dennoch sind sie sehr interessant.



Das Sunset Crater National Monument ist zwar kein absolutes Muss, aber trotzdem interessant und lohnend.
Eindrucksvoll sind vor allem die abgestorbenen Ponderosa Pines in der Lava.




Über Flagstaff geht es nach Sedona. Zwischen den beiden Orten fällt die Straße um nahezu 800 m im Bereich
des Oak Creek Canyon ab – und damit steigen natürlich auch wieder die Temperaturen. Die Landschaft ändert
sich und nimmt wieder WĂĽstencharakter an. Die ersten Sequoias tauchen auf und bilden teilweise dichte
Bestände. In der Harquahala Mountain Wilderness kann man inmitten dieser Wildwestlandschaft sehr schön
ĂĽbernachten (Temperaturen bis 24 Grad!).




Mit Quartzsite haben wir eines der Hauptziele der „Snowbirds“ erreicht. Unübersehbar erstrecken sich schon
ostwärts an der Interstate 10, dann aber auch südwärts an der Arizona 95 riesige sogenannte LTVAs
(Long Term Visitor Areas). Hier verbringen die Rentner-Amis aus dem Norden und Kanadier in ihren
häufig „Class-A-Motorhomes“ bei minimalen Kosten den Winter. Beneidenswert, dass es so etwas gibt.



Etwas höher sind die Kosten auf den „Full-hook-up-Plätzen“ direkt im Ort.



Wir persönlich ziehen dem allerdings die attraktiveren (weil viel einsamer und landschaftlich schöner) und
sogar ganz kostenlosen Stellmöglichkeiten im Kofa National Wildlife Refuge vor, zumal abends auch schon
einmal nachtaktive Tiere zu beoachten sind, in diesem Fall ein Kitfuchs.





In diesem Gebiet verbringen wir etliche Tage. Die Wege sind mit einem Allradfahrzeug ohne Probleme zu
befahren. Allerdings lassen wir den MAN auch mal stehen und nutzen die Mountainbikes.




Zum Kofa-Gebiet (und weiteren Zielen) findet Ihr einen neueren Bericht auf unserer eu-Seite: SĂĽdliches Arizona 2012

Kurz vor Yuma unternehmen wir noch einen Abstecher zum Colorado River in das Imperial National Wildlife
Refuge. Ganz nett – aber nach der Beschreibung hatten wir eigentlich mehr Tiere (vor allem überwinternde
Vögel) erwartet.




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