Ein Jahr Nordamerika  mit dem eigenen Expeditionsmobil - auch abseits der üblichen Touristenpfade durch Kanada und die USA

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USA: Kalifornien (Teil 2)

(© CPL - 27. November 2009)

Nach längerer Zeit in Wüsten oder wüstenähnlichen Gegenden geht es nun wieder einmal in die Berge und
Wälder – unser nächstes Ziel ist das Gebiet der riesigen Sequoias. Vom Lake Isabella aus (hier kann man
übrigens gut frei übernachten, da das Gebiet eine „recreation area“ ist) geht es zunächst durch den
Sequoia National Forest. Wir folgen dem Verlauf des Kern River Valley – der Fluss führt sogar Wasser.



Im weiteren Verlauf wird aus dem National Forest das Giant Sequoia National Monument. Hier finden sich
die ersten Riesenbäume – der Trail of 100 Giants ist sehr eindrucksvoll. Und entgegen unserer
Befürchtung ist nichts eingezäunt, so dass man noch gut an die Bäume herangehen kann.




Im südlichen und nördlichen Teil des National Monuments ist das freie Übernachten – anders als später
im entsprechenden National Park – erlaubt.



Erstes Ziel im Sequoia Nationalpark ist der Moro Rock mit guter Aussicht auf die Sierra Nevada.
Es folgt der Generals Highway. Die Straße durch den Park wird so genannt, da viele der größten Bäume
den Namen eines Generals tragen. Wir schauen uns zunächst die Gegend um den General Sherman Tree an
(General Sherman Trail und Congress Trail). „The tree is not the tallest or the widest, but the overall
volume of its trunk makes it the biggest tree on Earth” (siehe Bilder).








Wir folgen weiter dem Generals Highway und erreichen im Bereich des Kings Canyon Visitor Centers General
Grant Grove mit dem gleichnamigen Baum und vielen anderen schönen Sequoias.



Aufgrund der Höhenlage sind die Nächte schon recht kühl (um den Gefrierpunkt), und wir beschließen
deshalb einen Abstecher zur PazifikkĂĽste zu machen. Ăśber Fresno und das Pinnacles National Monument
geht es zunächst nach Monterey. An der Fisherman’s Wharf gibt es gute Gelegenheit, Frischfisch
einzukaufen. AuĂźerdem tummelt sich im Wasser hier und um den Ort herum jede Menge
Meeresgetier: Seehunde, Seelöwen, Seeotter, Kormorane, Möwen, Pelikane, diverse Taucher u.a.






Da wir noch recht frĂĽh sind, finden wir trotz Sonntag noch einen Parkplatz und
können zur berühmten Cannery Row laufen.




Auch auf dem Scenic Drive hält sich der Betrieb in Grenzen. Dafür ist im und auf dem Wasser umso mehr los.






Wir übernachten im Big Sur State Park sehr schön unter Redwoods – der Küstenvariante der Riesenbäume.



Am nächsten Morgen folgen wir der California Nr. 1 nach Süden. Die Küste ist sehr eindrucksvoll.






Das absolute Highlight ist jedoch die „Elephant Seals Viewing Area“ nördlich von Morro Bay.
Auch wenn die ausgewachsenen Männchen noch nicht eingetroffen sind, ist es interessant, diese
größten Robben aus der Nähe zu beobachten. Und die „Halbstarken“ liefern sich auch schon
recht eindrucksvolle Kämpfe.






Bei den See-Elefanten sind wir auch 2013 wieder gewesen, diesmal zu einer anderen Jahreszeit.
Schaut doch auch hier nach: Kalifornien 2013: See-Elefanten

AnschlieĂźend geht es wieder Richtung Osten. Westlich Bakersfield liegen groĂźe Oelfelder.



Bakersfield bietet wieder einmal die Möglichkeit, in einem komfortablen Waschsalon die angehäuften
Wäscheberge zu waschen. Da wir anders als die Amerikaner nicht alles in den Trockner werfen,
brauchen wir reichlich Wäscheleinen. Hierzu ergibt sich auf dem kommunalen Kern River Park nordöstlich
von Bakersfield die Gelegenheit – auf dem Campground ist trotz Feiertag quasi nichts los. Und kassiert
wird nur am Wochenende.




Im Mojave National Preserve verbringen wir mehrere Tage. Von Baker aus fahren wir die Kelbaker Road.
In der Nähe der Cinder Cones finden wir an einem Lavabett direkt einen sehr schönen freien
Übernachtungsplatz, den wir auch mehrere Nächte nutzen. In der Lava entdecken wir zahlreiche schöne
Kakteen (barrel cactus).



Von hier aus unternehmen wir zunächst einen Abstecher zum Visitor Center und anschließend zu den Kelso
Dünen, wo wir die höchste der Dünen besteigen. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick auf das
groĂźe DĂĽnengebiet und die umgebende WĂĽstenlandschaft.




Als nächstes fahren wir im Bereich der Cinder Cones (vulkanische Aschekegel) auf der Aiken
Mine Road an ausgedehnten Lavafeldern vorbei zu einer „Lava Tube“. Betreten auf eigene Gefahr!




Ganz anders sieht die WĂĽstenlandschaft im Bereich des Cima Domes aus. Hier befindet sich einer
der größten Joshua-Tree-Wälder der Welt (wenn nicht sogar der größte). Sehr eindrucksvoll! In
den „Wäldern“ wachsen außerdem unzählige schöne Kakteen.




Wir übernachten an einem schönen Felsen in großartiger Umgebung, es erinnert stark an die schönsten
Stellplätze im Joshua Tree National Park (wo wir früher schon mehrmals waren) – nur dass wir hier
frei stehen.



In der Nähe des Hole in the Wall Visitor Centers wandern wir den sogenannten Rings Trail.
Der erste und etwas kletterintensive Teil der Wanderung ist mit Eisenringen als Kletterhilfe versehen.
Überall sind die Felsen durchlöchert – daher der Name.



Danach gelangt man in eine Landschaft, die ein botanischer Garten nicht besser gestalten könnte:
wunderschöne Kakteengärten.




Der Campground bei Hole in the Walls ist schön gelegen, aber auch hier kann man viel besser
an zahlreichen Stellen frei in der WĂĽste ĂĽbernachten.



Insgesamt hat uns das Mojave National Preserve auĂźerordentlich gut gefallen, so dass wir sogar
ĂĽberlegen, im FrĂĽhjahr noch einmal zurĂĽckzukehren. Dann besteht zum einen die Chance, die
Blütezeit mitzuerleben, außerdem werden dann auch die Wüstenschildkröten und zahlreichen
Eidechsenarten wieder aktiv sein (bei Temperaturen um die 20 °C ist ihnen bereits zu kalt und
sie sind nicht mehr zu sehen).

Noch ein kurzes StĂĽck auf der berĂĽhmten Route 66, und wir erreichen in Needles die Grenze zu Arizona.

Zum Mojavegebiet könnt Ihr auch noch hier nachschauen: Die Wüsten Kaliforniens 2013

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