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Sardinien Herbst 2011


© CPL 23. November 2011

Fünf Jahre nach unserem letzten Besuch sind wir wieder einmal in Sardinien.
So spät im Jahr waren wir noch nie da, haben deshalb auch Bedenken hinsichtlich des Wetters -
das stellt sich aber Gottseidank als unnötig heraus.
Weiter zugenommen haben nach unserer Beobachtung die zahlreichen Verbotsschilder für Wohnmobile,
so weit außerhalb der Saison haben wir allerdings keine Probleme gehabt.

Die ersten Tage verbringen wir am Strand von Capo Comino. Die Zufahrt ist deutlich schlechter
als beim letzten Mal. Wir sehen zahlreiche Eidechsen, beobachten Gottesanbeterinnen,
eine sogar bei der Eiablage, genießen die Zeit, bis uns ein heftiges Gewitter weitertreibt.









Über Dorgali und Urzulei fahren wir in Richtung Perda Liana. Überall entlang der Straße immer
wieder frei herumlaufende Schweine, Rinder, Pferde. Das Laub hat sich bereits verfärbt,
die Steineichen sitzen voll mit Eicheln - ein hervorragendes Futter für die flinken Schweinchen.







Besonders angetan haben es uns die Erdbeerbäumchen, die zu dieser Jahreszeit sowohl blühen
als auch leuchtend bunte Früchte tragen. Früchte tragen auch die Feigenbäume.




Ein Wahrzeichen Sardiniens sind die zahlreichen Nuraghen, kegelförmige Festungstürme
aus prähistorischer Zeit, wie z.B. die Nuraghe Ardasei.



Da es aufgrund der fortgeschrittenen Jahreszeit aber im Bergland speziell abends schnell
abkühlt, machen wir uns wieder auf den Weg zur Küste. Der Weg führt uns durch ausgedehnte
Korkeichenwälder. Der Stamm der frisch geschälten Bäume leuchtet rot.






Das Capo Ferrato - kurz vor der bekannten Costa Rei gelegen - bietet schöne Aussichten auf
die Küste, außerdem teilweise bizarre Felsformationen. Bizarre Felsformationen findet man
auch auf der Halbinsel Antioco, z.B. an der Cala Lunga.





Einer der schönsten Küstenabschnitte Sardiniens ist der südliche Teil der Westküste.
Die Steilküste mit dem Pan di Zucchero, zahlreiche Industrieruinen aus der ehemaligen Bergbauzeit,
aber auch Dünengebiete wechseln einander ab.









In den Ruinen finden sich viele Gottesanbeterinnen, der Gezeichnete Aronstab blüht im Herbst.




Dieser Teil des Küstenabschnitts endet am Golf von Oristano. Die flachen Küstengewässer sowie
zahlreiche Stagni sind ein Eldorado für Wasservögel, wie die Seidenreiher,
aber auch zahlreiche Flamingos bekommt man zu sehen.






Anders die Kuhreiher. Sie halten sich bevorzugt in der Nähe von weidenden Tieren auf.
Der Name ist aber wohl nicht Programm, auch Schafe werden gerne genommen.




Angrenzend die Sinis-Halbinsel. An ihrem südlichen Ende die Ruinen des römischen Tharros,
der Torre von San Giovanni und die angeblich älteste Kirche Sardiniens, die Kapelle von San Giovanni.




Entlang der Steilküste geht es weiter nach Norden. Der Torre di Foghe und die Kirche von
Tresnuraghes südlich von Bosa sind durchaus sehenswert, wenn auch nicht zugänglich.
In Tinnura sind wir überrascht, einen Ort mit zahlreichen sehr schönen Murales vorzufinden.
Der Reiseführer weiß da anscheinend nichts von.







Das Gebiet um Stintino ist während der Saison touristenverseucht. Aber jetzt Anfang November
kann man selbst das Capo Falcone sowie den berühmten Strand von Pelosa ohne Probleme besuchen.
Selbst mit unserem Großen Wagen findet sich immer ein Parkplatz. Und trotz ausufernder
Verbotsschilder kann man auch an den Stränden im Gebiet hervorragend übernachten.






Im weiteren Verlauf der Nordküste ist Castelsardo ein besonders attraktiver Küstenort.
In nächster Umgebung befindet sich auch die bekannte Tafonifigur des Elefanten.





Tafoni prägen die Landschaft an der Nordküste. Ein absolutes Muss für alle Sardinienbesucher
ist ein Besuch des Bärenfelsens am Capo d'Orso. Das Kassenhäuschen ist jetzt in der Nachsaison geschlossen.
Die unzähligen Touristen, die während der Saison hierherkommen, haben mittlerweile dazu geführt, dass der
schöne Felsen "abgesperrt" ist. Eine so schöne Perspektive, wie wir sie vor 10 Jahren hatten (siehe Bild unten rechts),
ist mittlerweile nicht mehr möglich, deshalb die Bärengestalt auch nur noch schwer zu erkennen.
Aber es gibt weitere sehr sehenswerte Tafoni in diesem kleinen Gebiet.






Für uns ist auch eine Fahrt hinauf auf den Monte Limbara ein Muss. Auch hier zahlreiche schöne Tafoni,
sehenswert aber auch die Kirche der Madonna de la Neve.
Der riesige Antennenwald auf dem Gipfel hat durchaus auch seinen Charme.






In der Gallura im Nordosten auch wieder zahlreiche sehr schöne Tafoni.





Weitere Aufnahmen von Tafonifelsen in einer kleinen Diashow.
Bei Interesse bitte anklicken!

zum starten anklicken

Zum Abschluss unseres - wie immer viel zu kurzen Besuchs - bietet sich noch die Gelegenheit,
zwei Gigantengräber zu besuchen. Bei den Hünengräbern handelt es sich um Gräber aus nuraghischer Zeit.
Die Tomba di Giganti Li Lolghi und Coddu Vecchiu sind schöne Beispiele für diese Art von Kollektivgräbern.
Auch hier sind die Kassenhäuschen verschlossen, wir die einzigen Besucher.




Unsere Rückreise treten wir von Olbia aus an:
Christine aus Zeitgründen mal wieder per Flug (die Arbeit ruft) und Peter mit dem Schiff.




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