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Island 2011


Der Nordosten


© CPL 8. Oktober 2011



Die meisten Islandreisen mit dem eigenen Fahrzeug beginnen und enden in den Ostfjorden.
Der Nordosten Islands – das sind steile, tiefe Fjorde wie der Mjoifjördur im Osten und flachere
Halbinseln im Norden wie Melrakasletta und Langanes. Leider verhüllt dichter Nebel hier häufig
die Landschaft. So auch diesmal zu Beginn und gegen Ende unserer Touren in dieser Region.
Die Halbinsel Langanes – ein Gebiet, das eigentlich abseits der üblichen Touristenrouten liegt –
empfängt uns zunächst mit einer Fata Morgana. Durch den Nebel schleicht eine riesige Kolonne
weißer Joghurtbecher (Wohnmobile) aus Dänemark. Überholen unmöglich, und so schleichen wir hinterher.
Gott sei Dank fahren sie aber nicht ganz hinaus auf die Halbinsel, so dass wir irgendwann die Piste
wieder (fast) alleine für uns haben. Allgegenwärtig zahllose Schafe. Auf den Flächen rechts und links
der Straße immer wieder Raubmöwen, die hier bei den fütternden Vögeln reiche Beute machen.






An den Vogelfelsen ist leider absolut nichts zu sehen. Schade – so wird es nichts mit einem Blick auf
die Basstölpel, die hier brüten. Zudem fängt es heftig an zu regnen, wir brechen die Fahrt weiter hinaus ab.





Auch am nächsten Tag sieht es dort draußen sehr neblig aus, die Wetterlage auf der benachbarten Halbinsel
Melrakkasletta scheint besser zu ein. Wir machen uns auf den Weg dorthin. Immer wieder mit Treibholz
übersäte Strände, auf denen sogar die unterschiedlichsten Blumen blühen.
Entlang der Piste junge Seeschwalben, die auf die Fütterung durch die Altvögel warten.
Entsprechend aggressiv sind die Altvögel, die immer wieder Angriffe auf uns, sogar auf den Großen Wagen fliegen.





So richtig überzeugend ist das Wetter dann auf Melrakkasletta auch nicht, so dass wir in Richtung Myvatn fahren
(siehe hierzu den Reisebericht Myvatn-Region.).
Entlang der Küste immer wieder riesige Ansammlungen von Eiderenten.
Vorgärten und Wiesen sind häufig mit kleinen "Kunstwerken" verschönert.








Einige Zeit später kehren wir allerdings aus Süden kommend in diese Gegend zurück.
Über die Öxi-Piste – auch hier leider dichter Nebel, der verhindert, dass wir von der schönen Landschaft
etwas sehen – kehren wir zurück in den Nordosten.



Das Wetter ist hier oben an der Küste deutlich besser,
so dass wir beschließen, entgegen unserer ursprünglichen Pläne doch nach Husavik auf der Halbinsel Tjörnes
zu fahren und von hier aus eine Waltour zu unternehmen. Dass diese durchaus Erfolg versprechend sein kann,
sehen wir bereits von unserem Stellplatz aus. Kegelrobben halten sich nah an der Küste auf,
Wale ziehen recht nah vorbei.







Aber am nächsten Morgen liegt draußen auf dem Meer eine dichte Nebelwand, der Wind hat stark zugenommen,
die Temperatur ist nur noch einstellig – keine guten Aussichten für eine Bootstour. So schauen wir uns den
kleinen Hafen von Husavik sowie die Kirche an, übernachten ein Stück außerhalb und hoffen,
dass die Wetterbedingungen auf dem Meer am nächsten Tag günstiger sind.





Das ist leider nicht der Fall. Noch länger warten wollen und können wir nicht. So langsam müssen wir
uns auf den Weg Richtung Seydisfjördur machen. Ein Abstecher führt uns nach Bakkagerdi.
Am Straßenrand viele schöne Blumen. Auf dem Weg die Bergformation Dyrfjöll, die Schlucht Hvannagil
und die schöne Kirche von Kirkjubaer. Das Wasser in der Schlucht ist von so guter Qualität, dass man
es bedenkenlos trinken kann. Mangels Schlauch ist die Gießkanne eine gute Gelegenheit,
den Wassertank wieder etwas aufzufüllen.









Von Bakkagerdi fahren wir dann noch die F946. Der Berg Hvitserkur und seine Umgebung sollen
landschaftlich lohnend sein – allein wir sehen mal wieder gar nichts. Dichter Nebel!



Die letzten Tage verbringen wir dann bei endlich besserem Wetter im Bereich des Mjóifjördur,
ein enger Fjord, der auf beiden Seiten von steil abfallenden Felsen umrahmt wird.
Es gibt zahlreiche Wasserfällen, wie z.B. die Klifbrekkafossar.





Der Morgennebel löst sich meistens schnell wieder auf und bietet dadurch schöne Fotomotive.
Es ist unser vorletzter Tag auf Island und eigentlich wollen wir am Leuchtturm von Dalatangi
die Norröna einlaufen sehen. Doch der Nebel macht uns einen Strich durch die Rechnung.
Wir hören das Fährschiff nur nah an uns vorbeifahren, zu sehen ist absolut nichts.
Aber immerhin – das Schiff ist pünktlich angekommen. So machen wir uns auf den Weg nach Egilsstadir,
wo wir noch einmal an einer der überall im Land zahlreich vorhandenen Autowaschplätzen den Großen Wagen
vom Schmutz der Pisten säubern. Über die Fjardarheidi erreichen wir in kurzer Zeit Seydisfjördur,
wo die Norröna auf uns wartet.










Zu An- und Abreise siehe auch den entsprechenden Reisebericht An- und Abreise.. Mehr Bilder zum Nordosten in einer Diashow.
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