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Zum Jahreswechsel 2011/2012 in die Bretagne


© CPL 24. Januar 2012

Unsere Weihnachtsferien führen uns in diesem Jahr wieder einmal in die Bretagne.
Hier sind wir schon mehrfach gewesen und es hat uns immer sehr gut gefallen. Außerhalb der Saison sind
erfreulich wenig Touristen im Gebiet unterwegs und anders als in der Saison bereitet es auch relativ
wenig Probleme, schöne Übernachtungsplätze zu finden.

Erste Anlaufstation ist die Bucht am Mont St. Michel - die Strecke ist gut an einem Tag zu schaffen,
selbst wenn man wie wir diesmal erst mittags loskommt.




In diesem Jahr beschränken wir uns auf den nördlichen sowie den nordwestlichen Teil der Halbinsel, wo wir
meist der Küstenlinie folgen; außerdem besuchen wir die Crozon-Halbinsel.

Was fasziniert uns an dieser Gegend? Natürlich die Küste im Nordteil der Bretagne! Steilküste, schöne Strände
und Dünenabschnitte wechseln einander ab.
Zunächst einige Bilder zu Steilküstenabschnitten: Küste und Strand bei St. Maurice in der Bucht von
St. Brieux, der Plage Bonaparte, der Küstenabschnitt an der Pointe de Minard.





Ein landschaftliches Highlight ist sicherlich die "Küste des rosa Granits".
Auch wenn die ganze Gegend hier sehr wohnmobilfeindlich ist (viele Verbotsschilder, Höhenbalken, die es schwer
machen, überhaupt eine Parkmöglichkeit zu finden), lohnen die zahlreichen, teilweise riesigen,
merkwürdig geformten Felsformationen unbedingt einen Besuch.






Schöne Strände mit interessanten Felsformationen findet man u.a. westlich von Roscoff.





Vielerorts wird das Bild der Küste auch durch die "Aber" bestimmt.
"Aber" sind tief eingeschnittene Flusstäler und -mündungen, die bei Ebbe nahezu trocken fallen.







Die Dünen und die Strände von Keremma faszinieren uns immer wieder.
Wie überall in der Bretagne gibt es große Gezeitenunterschiede. Bei Ebbe fällt der Strand weit
hinaus trocken, Gelegenheit für die Bauern, große Mengen an Algen zu sammeln. Diese werden genutzt
als Düngemittel, aber auch als Rohstoff für die Industrie.










Die Landschaft im Bereich der Pointe du Pontusval wird geprägt von den zahlreichen teilweise
bizarr geformten Granitblöcken.




Nicht weit entfernt davon das kleine Dorf Meneham, das so erhalten ist, wie es bereits im
19. Jahrhundert bestand. Auch hier wieder eine von Granitblöcken übersäte, sehr schöne Küste.






Auch die Küste im Nordwesten gefällt uns sehr gut.




Spuren der Vergangenheit sind allgegenwärtig, wie z.B. die U-Boot-Bunker aus dem 2. Weltkrieg
in Brest. Der Anker der Amoco Cadiz in Portsall erinnert an die Havarie des Schiffes und die
aus dem Ölunfall resultierenden katastrophalen Folgen für die Umwelt.




Sehr sehenswert die Pointe de St. Mathieu mit einer Gedächtnissäule für im Ersten Weltkrieg
umgekommene Seeleute und den Ruinen einer Klosterkirche. Der Leuchtturm ist heute noch aktiv.







Die Abtei von Beauport in der Nähe von Paimpol stammt aus dem 13. Jahrhundert.
Von der Klosterkirche sind nur die Außenmauern erhalten geblieben.



Kirchen und Kapellen gibt es in großer Zahl; die schönen Bauten lassen uns überall in der
Bretagne immer wieder anhalten und schauen.











Zeugnisse aus prähistorischer Zeit sind die oft zu findenden Menhire ("Hinkelsteine").
Nachfolgend Bilder der Menhire von Champ-Dolent, Porznejen sowie der von St. Uzec.
Der Menhir von Champ-Dolent gehört mit 9,50 m Höhe zu den höchsten; der Menhir von St. Uzec
ist ebenfalls von eindrucksvoller Größe. Eine Besonderheit sind die an diesem Menhir
im 17. Jahrhundert angebrachten christlichen Symbole.





Dolmen, von denen man annimmt, dass es sich um Grabkammern gehandelt hat, und Langgräber
(=Allées couvertes) findet man ebenfalls sehr häufig. Bei den Bildern handelt es sich u.a.
um den Dolmen und die Allée couverte von Kerguntüil in der Nähe von Trégastel.





Über eine eindrucksvolle, neue Brücke gelangen wir auf die Crozon-Halbinsel, die zu unseren
beliebtesten Zielen in der Bretagne gehört. Die Steilküsten sind hier noch eindrucksvoller.
Hatten wir bisher recht gutes Wetter, spielt gerade in diesem Bereich das Wetter in diesem Jahr
nicht immer mit. Längere Wanderungen reizen uns bei Regen und Sturm nicht. Aber zumindest gibt
es zwischendurch immer wieder auch Tage ohne Regen, mit Sonnenschein - die Landschaft wirkt dann
direkt viel eindrucksvoller. Leider ist es hier auch bei Sonnenschein weiterhin so stürmisch,
dass wir nur kurze Wanderungen unternehmen, immer darauf achten, windgeschützte Plätze zu finden.








Auch hier natürlich schöne Kirchen und Kapellen. Die Kapelle Notre Dame de Rocamadour in
Camaret-sur-Mer ist eine Kapelle für die Seeleute; ihre ältesten Teile stammen aus dem 16. Jahrhundert.




In unmittelbarer Nachbarschaft der Kapelle der Vauban-Turm, der mit anderen Anlagen zum Weltkulturerbe
"Festungsanlagen von Vauban" gehört. Auch der kleine Hafen von Camaret-sur-Mer lohnt einen Besuch.





Weitere Spuren der Vergangenheit findet man natürlich auch auf dieser Halbinsel. Aus der jüngeren
Vergangenheit gibt es entlang der Küste zahlreiche Denkmäler zur Atlantikschlacht;
das Fort des Capucins und das Fort de la Fraternité stammen aus dem 18. Jahrhundert.




Deutlich älter sind die Steinreihen am Alignements de Lagatjar.
Die Ansammlung von Menhiren wird auf etwa 2.500 vor Christus datiert.



Insgesamt hat, wie wir hoffentlich mit unserer kleinen Auswahl zeigen konnten, die Bretagne
außerordentlich viel zu bieten. Wir werden sicherlich wiederkommen.



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